Die Sekundarschule Rickenbach liegt in ländlicher Umgebung zwischen Winterthur und Frauenfeld. Die Kreisgemeinde umfasst das Gebiet der Gemeinden Altikon, Ellikon, Rickenbach sowie Teilen von Bertschikon (Gundetswil, Kefikon, Liebensberg, Meisberg) und Dinhard (Ausser-, Kirch-Dinhard, Riedmühle, Vordergrüt). Es werden etwa 170 bis 190 Schüler und Schülerinnen unterrichtet, je nach Schülerzahl werden 10 bis 11 Klassen geführt. Diese werden von einem Team von 20 bis 25 Lehrpersonen betreut.
Der Unterricht findet an einer dreiteiligen Sekundarschule statt:
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Sek A |
1 bis 2 Abteilungen je Jahr |
| Sek B | 1 bis 2 Abteilungen pro Jahr |
| Sek C |
1 Abteilung 1. bis 3. Klasse gemeinsam |
Je nach Leistung (Gesamtbeurteilung) können die Schüler und Schülerinnen drei Mal je Jahr in eine andere Abteilung (A, B. C) umgestuft werden.
Die Schule verfügt über 2 Schulhäuser und eine Turnhalle welche in der gleichen Anlage stehen. Diese wird von einem Hauswartehepaar gepflegt. Die Kreisgemeinde ist dem Schulpsychologischen Dienst Winterthur Land und der Jugendmusikschule Winterthur angeschlossen. Beides sind Zweckverbände von denen Leistungen bezogen werden, welche nicht selber erbracht werden können. An unserer Schule arbeitet ein Schulsozialarbeiter .
Am 4. Juli 2007 hat die Schulgemeindeversammlung einem Kredit für die Renovation des Schulhauses Bungert zugestimmt. Mit den Bauarbeiten am Schulhaus wurde in den Herbstferien 2007 begonnen. Die Klasse von Ruedi Stutz begleitete die Bauarbeiten. Es wurde fotografiert, beteiligte Personen interviewt, Bäume gepflanzt und Berichte geschrieben. Die Schüler hatten die Möglichkeit, die Baustelle von Zeit zu Zeit geführt zu besuchen und sich so ein Bild über die Vielzahl an einem Bau beteiligter Berufe zu machen. Die Bauarbeiten wurden in den Sportferien 2009 abgeschlossen.
Die Sekundarschule Rickenbach verfügt über ein innovativ ausgerüstetes Informatikzimmer.
Dank des pädagogischen Netzwerks, das wir gemeinsam mit einer Elektronik-firma entwickeln konnten, sind wir nun in der Lage, praktisch alle Sprachlabor-funktionen auch im EDV-Raum wahrzunehmen!
Das Besondere an diesem System: Es läuft nicht über das Ethernet-Netzwerk, sondern über eine eigene Video-Verkabelung und hält damit Ressourcen frei.
Die Lehrperson kann von ihrem Arbeitsplatz die Fortschritte der Schülerinnen und Schüler auf jeder der 22 Stationen in Bild und Ton beliebig mitverfolgen, bei Bedarf mit einzelnen Schülern sprechen, deren Maus und Tastatur übernehmen um etwas zu erklären oder den PC "fernzusteuern" - ohne den Rest der Klasse zu stören.
Dank des ebenfalls massgeschneiderten Mobiliars finden die umfangreichen Verkabelungen gut Platz und sind zur Wartung trotzdem rasch und bequem zugänglich.
Haushaltkunde - oder lerne die Kunst des Haushaltens
In den 1. Klassen ist der Hauswirtschaftsunterricht für alle Schüler und Schülerinnen als Grundausbildung obligatorisch. In den 3. Klassen werden die drei Lektionen als Wahlpflichtfach angeboten.
Im praktischen Tun wird das Handwerk des Haushaltens gelernt. Dabei werden der Sinn für partnerschaftliches Haushalten und Zusammen-leben, Verständnis und Ver-antwortung für Gesundheit und Umwelt und der Sinn für Ästhetik gefördert. Erkenntnisse aus dem hand-lungsorientierten Unterricht werden durch ausgewählte Theorieteile begründet, vertieft und weiterentwickelt.
Die hauswirtschaftliche Tätigkeit eignet sich wie selten ein Arbeitsbereich, das soziale Verhalten der Schülerinnen und Schüler zu fördern.
Die Schülerinnen und Schüler entwickeln Kenntnisse und Fertigkeiten, welche sie befähigen, Tätigkeiten im privaten Alltag in den Berei-chen Wohnen, Bekleidung
und Ernährung auszuführen und ihr Leben selbständig
zu gestalten.
Die Schülerinnen und Schüler erleben Alltagsarbeiten als wichtigen Beitrag für die Gemeinschaft. Durch die erhöhte Wertschätzung des Haushalts wird die Freude am Tun gefördert.
